Historie der MV Agusta Brutale

Entwicklung des Modells Brutale

Die Baureihe Brutale wurde 2003 mit einem 750cm³ Motor erstmals gebaut und erregte sofort die Aufmerksamkeit in der Welt des Motorradsports.

 

Aber hier wurden auch Begehrlichkeiten nach mehr Leistung geweckt. 2005 gab es die erste einschneidende Veränderung – die Brutale 910S. Die 910S hatte 12 PS mehr (146 statt 139 750S) und das Drehmoment von 99Nm wurde ermöglicht durch die Hubraumerhöhung von 160cm³. In direkter Konsequenz folgten die R-Modelle: Von Hand polierte Einlasskanäle, äußeres Indiz für den stärkeren Motor erstmals der rote Ventildeckel. Die leichten Brembo-Felgen setzten Maßstäbe, genau wir die Titan-Nitrid beschichtete Vorderradgabel. Geschwindigkeiten von bis zu 263 km/h wurden erreicht.

 

Als weitere Evolution wurde der Hubraum gesteigert: Aus der 910S wurde die 989R, aus der 910R wurde die 1078RR. Diese Modelle brachten mit 142, bzw. 147 PS unglaubliche Leistungen, die Drehmomente betragen 100, bzw. bei der 1078RR 114 Nm. Im laufe der Jahre behielt das Gesicht der Baureihe Brutale stets seinen Ausdruck. Nur das jeweilige Muskelspiel sorgte für mehr Kraft und Athletik.

Sondermodelle: Die „Serie Oro“ debütierte als Erste (2003), hochwertige Komponente aus Magnesium (Räder, Untere Gabelbrücke, Schwinge, Rahmenplatten), limitiert auf 300 Stück. Diverse Sondermodelle aus dem CRC-Design Studio aus San Marino unter der Leitung von Massimo Tamburini (Amerika, CRC, Mamba, Gladio, Starfighter, Corse). In der laufenden Produktion wurde als Dank für die Fußballweltmeisterschaft 2006 die Italia geboren, limitiert auf 124 Stück = 24 für die Spieler der Nationalmannschaft / 100 für den Verkauf).     Die Hydrogen (100 Stück) und die als letztes von zahlreichen Sondermodellen gebaute Wally (118 Stück, eine Anspielung auf die 118 Fuß lange Wally-Yacht des Herstellers Wally aus Monte Carlo).

 

2010 – Ein neues Zeitalter

 

85% aller Komponenten sind neu und Designed by MV AGUSTA

Von dem alten Brutale-Modell ist nicht mehr viel geblieben, denn 85% der Teile wurden vollständig überarbeitet. Von dem äußeren Erscheinungsbild, Ästhetik, bis hin zum Fahrwerk alles auf den Prüfstand gestellt und konsequent modifiziert.

  • Felgen, gegossen Federung (Öldynamik und Gabelkomponenten)
  • Rahmen und Rahmenplatten
  • Auspuffanlage (Klappe im Krümmer / keine sichtbaren Schweißnähte Schalldämpfer)
  • Kombiinstrument (Design, logische Definition und Informationsverarbeitung)
  • Bremspumpe
  • Scheinwerfer
  • Spiegel mit Blinkern
  • Lenker sowie Griffe
  • integrierter Lenkungsdämpfer (1090RR)
  • Kraftstoffpumpe / Tankverschluss
  • Fahrer-, und Beifahrersitz (+ 25mm)
  • Einarmschwinge
  • Radnabe hinten, dauerformgegossen und geschmiedet
  • Rücklicht, Rücklichthalter Druckguss

 

Viele der Bauteile werden nicht über Zulieferer eingekauft sondern selbst konstruiert und gefertigt. MV AGUSTA verfolgt das Ziel der perfekten Ästhetik beim Design der Bauteile – Dinge schön aussehen lassen, die bei dem Mitbewerbern nur funktionieren sollen




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